Naturschutzgebiet

Der Weg führte uns heute auf die Halbinsel Gnitz, drei kleine Ortschaften gibt es dort und ein großes Naturschutzgebiet. Aber auf der Fahrt dorthin haben wir zunächst mal am Forsthaus Damerow gehalten, um die Thüringer Verwandtschaft zu treffen. Ein bisschen gequatscht haben wir und uns dann für das Abendessen verabredet, denn begleiten wollten uns Astrid und Olaf nicht.
Na, da sind wir eben alleine weiter gefahren bis in den Ort Lütow. Laut Reiseführer gibt es dort einen schönen Spazierweg. Wir sind ihn nicht genau so abgelaufen wie er beschrieben ist, aber ein großes Stück davon sind wir schon gegangen. Der Weg war klasse, er führte schmale Trampelpfade entlang durch Waldstücke und entlang am Schilf, oft mit Ausblick auf das Wasser (erst Achterwasser, dann Peenestrom und schließlich Krumminer Wiek). Schließlich ging es auf den Weißen Berg, ganze 32 Meter hoch. Der Blick die Steilküste hinab war trotzdem beeindruckend. ;-) Ich habe unzählige Bilder gemacht, eine kleine Auswahl zeige ich hier:

(Klick macht groß – hoffe ich)

Gut drei Stunden waren wir unterwegs und es ging prima mit Charlotte. Gut, sie hat auch auf fast jeder Bank gesessen, die uns im Weg stand. Aber sie ist auch meckerfrei gelaufen! Als wir zum Abschluss noch in einem kleinen Café waren, zogen dann dunkle Wolken auf und ich konnte auf der Flucht vor dem Donnergrollen nur noch wenige Bilder machen von dem urigen Ort:

Wir haben es geschafft vor dem Regen das Auto zu erreichen. Dann gings eine kurze Strecke weiter zu einem Weiler namens Netzelkow. Auf dem Weg dorthin sahen wir das:

Kaum zu glauben, dass hier wirklich Erdölpumpen stehen und arbeiten. Sieben sollen es laut Reiseführer sein, drei haben wir gesehen.

In Netzelkow haben wir uns den Schlüssel im Pfarrhaus/in der alten Pfarrscheune/ in der Galerie Filzhut geholt und sind in die sehr schlichte Kirche gegangen.

Die offene Tür lockte einige weitere Besucher an und kaum hatten wir den Schlüssel abgegeben, wurde er schon wieder ausgeliehen.

Um 18.30 Uhr waren wir wieder am Forsthaus und haben sehr lecker mit Astrid und Olaf gemeinsam gegessen. Ich hätte ja gewettet, dass Charlotte auf der Heimfahrt um kurz vor 22 Uhr einschläft, sie hat aber durchgehalten.

 

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