Archiv der Kategorie 'unterwegs'

Postkartenparade

Mittwoch, den 24. Juli 2013

Gleich zu Beginn des Urlaubs haben Charlotte und ich aus einem Kartenständer einige Postkarten ausgesucht. 18 sind es insgesamt geworden. Klingt viel? Ist es aber nicht, es könnte sein, dass ich noch mal ein paar Karten nachkaufen muss. Charlotte hat konkrete Vorstellungen, wem sie alles eine Karte schicken will und ich habe da auch noch zwei Aufgaben zu erfüllen. Diese fünf Karten gehen an liebe Menschen aus dem Forum:

Und diese drei Karten nehmen teil an der Urlaubspostkartenparade von nasch und sie machen sich in den nächsten Tagen auf den Weg:

Kurioses

Mittwoch, den 24. Juli 2013

Nachdem wir uns in den letzten Tagen hauptsächlich am Strand aufgehalten haben, wurde es mal Zeit, die Insel ein wenig kennen zu lernen. Zum Haus, das auf dem Kopf steht, sollte es gehen. So richtig schön ist es nicht, Wege auf der Bundesstraße, auf der alle fahren (müssen), eine Strecke zurück zu legen. Aber die Fahrt nach Trassenheide ging deutlich besser als bei der Ankunft auf Usedom. Aufgrund der Ausschilderungen haben wir uns dann doch anders entschieden und sind zunächst mal noch ein paar Kilometer weiter gefahren bis nach Peenemünde. Charlotte fand das gar nicht lustig und meckerte, dass sie nicht mit in das Museum gehen würde, das Carsten sehen wollte. Und ich glaube auch nicht, dass sie und ich da viel von gehabt hätten, uns die Technik und die Grausamkeit der V1 und V2 anzusehen. Aber im direkten Umfeld gab es Alternativen und so bin ich mit Charlotte in die Phänomenta gegangen.

Dort hatten wir viel Spaß beim Experimentieren, Staunen und Ausprobieren. Bald zwei Stunden waren wir in der Ausstellung, längst nicht alles haben wir getestet, aber es war dann auch die Luft raus.

Zu Mittag haben wir Station an einer kleinen Imbissbude gemacht, Charlotte hat sich zum Nachtisch eine Kugel Erdbeereis von ihrem Geld gekauft und war glücklich. Kaum 20 Meter weiter gabs dann die nächste Eisbude, ebenfalls mit Lagneseeis, die Kugel kostete 10 Cent weniger, war dafür aber doppelt so groß. Hier haben Carsten und ich uns ein Eis gegönnt und Charlotte hat nicht mal gemeckert, dass sie keins mehr bekommt.

Dann ging es endlich nach Trassenheide. Dort liegen alle Touristenziele direkt nebeneinander und man kann die Geldbörse gleich gezückt lassen. Piratenminigolf, ein Schmetterlingshaus, ein Kinderspieleland, ein Streichelzoo und das Haus, das auf dem Kopf steht. Wir haben uns nur das Haus angeguckt – schon lustig, wenn man falsch rum in den Zimmern steht und einige kuriose Bilder sind entstanden:

Zumindest informiert haben wir uns über die Eintrittspreise der anderen Attraktionen – das ist eher abschreckend als einladend. Vielleicht besuchen wir das Kinderspieleland in den nächsten Tagen mal. Dort ist das Mitbringen von Essen und Trinken aber nicht gestattet (dem wir uns im Fall der Fälle aber widersetzen würden) und wenn es weiter so warm bleibt, ist es nicht sehr einladend, in der prallen Sonne zu spielen, zu klettern und zu hüpfen. 28 Euro für den Eintritt ins Schmetterlingshaus ist aber deutlich übertrieben, zumal wir die ein oder andere Schmetterlingsfarm ja auch bei uns in der Nähe haben…

Jetzt könnte der Tag noch mit dem Einzug ins Finale enden. Noch fünf Minuten zittern… und Daumen drücken!

 

Wasser und Pferde

Dienstag, den 23. Juli 2013

Relativ früh waren wir heute am Strand. Zumindest für unsere Verhältnisse. Charlotte hat ganz viel Zeit im Wasser verbracht und sie hat einen Riesenspaß dabei.

Aber auch im Sand kann sie sehr ausdauernd buddeln, bauen und matschen. Das lässt tatsächlich ein bisschen Spielraum um zu lesen. ;-)

Nach einigen Stunden sind wir wieder zum Haus zurück und haben uns entsandet. Kaum zu glauben wo der Sand alles steckt. Wir werden sicher auch einiges davon mit nach Hause schleppen.

Die Idee war dann nach Heringsdorf zu fahren, um dort essen zu gehen. Eine Visitenkarte lag in der Wohnung aus – es war aber schwerer als gedacht, die Hausnummer zu finden. Eine Frau haben wir angesprochen, die gerade mehrere Pferdetransporter dirigierte. Sie beschrieb uns den Weg und wir haben erfahren, dass um 19.30 Uhr am Strand ein Pferdetheater aufgeführt wird. Das sollte zu schaffen sein.
Die Suche bzw. den Weg zur beschriebenen Adresse haben wir dann aber aufgegeben, weil wir ein Brauhaus entdeckt haben. Das war nicht die allerbeste Entscheidung, aber immerhin waren wir satt.

Pünktlich waren wir dann am Strand. Merkwürdig war, dass die Liveband noch gut 15 Minuten zum Soundcheck brauchte (macht man das nicht vor Beginn der Veranstaltung?), aber dann ging es los.

Mit Musik und Tanz, Verkleidungen und Pferden war das Pferdetheater schön anzusehen. Charlotte fand es auch gut, ihr machte das Sandbuddeln aber auch viel Spaß und irgendwann war ihre Konzentration weg, so dass wir nach gut einer Stunde wieder gegangen sind.
Zum Schluss gab es noch einen Engel im Sand und das Duschen hatte sich erledigt:

 

Ahlbeck

Montag, den 22. Juli 2013

Den Nachbarort – das Seebad Ahlbeck – haben wir heute besucht. Erfreulicherweise war der Parkautomat kaputt, so dass wir kostenlos stadtnah geparkt haben. ;-) Wir sind auf der Seebrücke gewesen, haben natürlich das tägliche Eis verspeist, sind die Promenade entlang geschlendert, Charlotte hat jedes Fahrgeschäft ausprobiert, das uns in die Quere kam und ich habe ein paar Bilder von dem Ort gemacht:

Der Ausflug war aber nicht tagfüllend, zudem hatten wir gelesen, dass die Kanzlerin nach Heringsdorf kommt und wenn sie schon mal da ist… So sind wir von der Ferienwohnung am Strand entlang gelaufen. Charlotte war in Badezeug unterwegs, konnte immer mal wieder im Sand buddeln, aber wir kamen trotzdem gut vorwärts. An der Seebrücke war es schon recht voll, wir mussten ein wenig warten, dann kam mit Getöse der Hubschrauber angeflogen.

Die ersten Sätze haben wir von der “Bestimmerin vom Land” (Zitat Charlotte) gehört, einer Wahlrede wollten wir aber nicht komplett zuhören und so haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Wieder gings am Strand entlang:

Auf nach Usedom

Samstag, den 20. Juli 2013

So weit im Nordosten Deutschlands waren wir noch nie und am ersten Ferientag die weite Fahrt anzutreten war ein Stau-Risiko. Also haben wir die Nacht zum Tag gemacht und sind nachts um 2 Uhr gestartet. Die Straßen waren frei, die Müdigkeit hatte ich im Griff und wir kamen gut voran. Nach gut vier Stunden gab es den ersten kurzen Halt, aber dann ging es gleich weiter bis hinter Rostock. In einer Bäckerei haben wir gegen 7.30 Uhr gefrühstückt. Da hatten wir einen großen Teil der Fahrt schon hinter uns, staufrei, ohne Gemecker und Regen – optimale Bedingungen. Einen Tankstopp gab es dann noch und dann gabs auf der Zufahrt nach Usedom und auf dem Weg über die Insel lange 60 km – Stopp-and-Go. Das war nicht so toll, aber es ging ja nur um die letzten Kilometer. Um 11.15 Uhr waren wir am Ziel – zumindest vor der Unterkunft, denn in die Wohnung kamen wir noch nicht.
Also haben wir ein paar Sachen genommen und sind zunächst für zwei Stunden ans Meer gegangen. Mmh, Meer ohne Badezeug bei warmem Wetter ist doof. Charlotte hatte immer weniger an – und schließlich lag sie ganz im Wasser. ;-)

Nach dem Bezug der Wohnung gabs dann eine Einkaufstour, um die Vorräte aufzufüllen und dann sind wir noch nach Heringsdorf reingefahren. Das Kaufen der Kurkarten hat nicht mehr geklappt, aber über die Seebrücke konnten wir laufen, ein Eis essen und das gehaltvolle Abendessen (Pommes rotweiß) bei Live-Musik genießen.
Kaum lag Charlotte im Bett, war auch für uns der Abend beendet. Es fehlten ja doch ein paar Stunden Schlaf….

Workshoptag

Sonntag, den 26. Mai 2013

Gut eine Stunde bin ich gestern Morgen gefahren, um in unbekannten Weiten in Niederkrüchten an einem SU Workshop teilzunehmen. Nicole und Maren hatten dazu eingeladen und ich bin der Einladung sehr gerne gefolgt. Ganz pünktlich bin ich am Ziel angekommen und bekam meinen Platz zugewiesen – da lag ein tolles Namenschild, das ist aber von weitem nicht gesehen hatte.

Nach der Begrüßung bekamen wir alle eine “Schachtel Buntes” gereicht und konnten loslegen.

An jedem Tisch waren fertige Produkte ausgestellt und beim ersten Blick dachten wir an unserem Tisch noch: “Schön! Das sind tolle Sachen, die schaffen wir alle.” Aber der Blick an die anderen drei Tische zeigte, dass mitnichten alle dieselben Dinge erstellen konnten, sondern dass es überall andere tolle Vorlagen gab. Ups, das war viel – na, dann mal los. Mit der Schachtel voller Papiere und den Materialien auf dem Tisch (Stanzen, Stempel und noch vieles mehr) war es nicht schwer, Karten, Schachteln, ein Windlicht und vieles mehr zu erstellen. Viel Spaß hat es gemacht, die Zeit verging wie im Flug – Zeit zum Quatschen mit den netten Tischnachbarinnen war gar nicht da. Und Essen und Trinken wurde auch auf das Notwendigste beschränkt – der Kuchen war aber sehr lecker! ;-)
Geschafft habe ich nicht alles, aber alle Vorlagen habe ich fotografiert, so dass ich hier zu Hause auch noch die letzten Dinge machen kann.

Es war ein toller Tag und gerne bin ich im Oktober wieder dabei. Vielen Dank an Maren und Nicole für die Vorbereitung und die Durchführung des Workshops! Und für das neue Papier, wenn ich das Maß waagerecht statt senkrecht vermessen und abgeschnitten hatte. ;-) Ich fand den Tag super und freue mich auf ein Wiedersehen!

Wieder gut zu Hause angekommen, habe ich mit Charlotte gemeinsam noch die fehlenden Eulen gestanzt und zusammen gefrickelt. Jetzt ist das Lesezeichen fertig und auch die Tüte mit der Windmühle ist fertig geworden. Jetzt wollte ich die Fotos von meinen Werken ganz stolz zeigen, aber das geht nicht – sie sind weg. Naja, dann folgen sie morgen, wenn ich neue Bilder gemacht habe. Denkfehler! Es ist schon spät – zählt das als Entschuldigung? ;-) Hier sind die Fotos der Dinge, die ich gewerkelt habe:

Deutscher Mühlentag

Dienstag, den 21. Mai 2013

Gestern – am Pfingstmontag – war wieder der Deutsche Mühlentag. Die Wettervorhersage war nicht berauschend und tatsächlich regnete es bei uns auch, aber davon haben wir uns nicht abhalten lassen und sind zu zwei Mühlen gefahren. Zuerst ging es nach Dorsten zur Tüshausmühle. Sie liegt sehr nah an einem Waldgebiet, so dass wir einen kurzen Waldweg entlanglaufen mussten. Aber das war kein Problem – der Regen hatte nämlich aufgehört. Schönes Wetter ist trotzdem anders, aber immerhin war es trocken:

Die Tüshausmühle ist eine Wassermühle, aber ohne Mühlrad. Bei einer Führung haben wir kurz mit zugehört, das Interesse an der Technik ist bei Charlotte aber nicht soooo groß und sie will immer raus, wenn die Maschinen angeschmissen werden. Dabei waren sie gar nicht so laut.

Anschließend sind wir nach Marl gefahren. Dort gibt es mitten im Volkspark und sehr stadtnah eine Wassermühle mit angrenzendem Museum. Auch hier regnete es nicht oder fast nicht. Wir konnten einem Schmied und einem Drechsler bei der Arbeit zu gucken. Und die Holzschale, die er gemacht hat, haben wir dann auch mit nach Hause genommen. Außerdem waren Puppen von einem Theater ausgestellt, so dass Charlotte jetzt auch das Märchen “Vom Fischer und seiner Frau” kennt.

Vor zwei Jahren haben wir übrigens die gleichen Mühlen schon einmal besucht. Im Vergleich hat das Drumherum an der Tüshausmühle (Verpflegung, Verkauf von selbstgebackenem Brot) zugenommen und in Marl war weniger los, weil das Ritterfest nicht stattgefunden hat. Verpflegung, Live-Musik und Handwerks-Vorführungen waren aber trotzdem da. Und Brot gab es auch zu kaufen. Hier ist mal ein Vergleichsfoto:

Und beim nächsten Mal gucken wir uns dann mal andere Mühlen an!

Startschwierigkeiten

Montag, den 13. Mai 2013

Der Weg von Bochum nach Essen dauert im Idealfall 20 Minuten. Gut 55 Minuten vor dem Gesprächstermin bin ich losgefahren. Nach 1,5 Stunden hatte ich nicht mal die Stadt verlassen. Alle Straßen sind dicht. Jetzt ist heute Mittag eine Telefonkonferenz. *super Start in die Arbeitswoche*

Maxipark

Freitag, den 3. Mai 2013

Am Mittwoch sind wir mit einer befreundeten Familie in den Maximilianpark nach Hamm gefahren. Vor 1,5 Jahren waren wir schon einmal dort und es wurde mal wieder Zeit dem Park einen Besuch abzustatten. Wir hatten uns einen tollen Tag ausgesucht. Die Sonne lachte vom blauen Himmel und der Park war nicht zu voll. Für die Wasserspielplätze war es noch nicht warm genug, aber es gab trotzdem viele Spielgeräte, die genutzt werden konnten.
An der Blumenpracht sieht man, dass der Frühling endlich da ist:

Gleich im Eingangsbereich gab es auf der großen Wiese viele Holzspiele, die zum Ausprobieren einluden:

Aus einfachsten Mitteln waren außerdem “Krachmacher” hergestellt. Nette Ideen, um sie bei Festen nachzumachen. ;-)
Im Glaselefant waren wir – kurz – drin, aber das Schmetterlingshaus haben wir dieses Mal ausgelassen. Dazu reichte die Zeit leider nicht. Aber auf den Spielplätzen gab es einfach genug zum Schaukeln, Klettern, Drehen und Relaxen.

Und beim nächsten Mal sind wir dann bei sommerlichen Temperaturen da und mit Wechselwäsche im Gepäck. Dann können auch die Matschplätze, die Bäche und der See bespielt werden.

Im Park sind im Moment die Alltagsmenschen von Christel Lechner wieder zu Gast. Sie stehen, liegen und sitzen an den verschiedenen Stellen. Und sind so herrlich normal. Ich finde sie klasse!

 

Eltern-Kind-Blogparade

Dienstag, den 9. April 2013

Nun habe ich drei Monate pausiert (gar nicht mit Absicht, aber irgendwie lief immer die Zeit weg), jetzt bin ich aber wieder bei der Blogparade von Kerstin dabei. Mit dem Thema in diesem Monat entsteht eine tolle Liste für Unternehmungen und Ausflugsziele für Kinder in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands (und darüber hinaus). Da darf das Ruhrgebiet natürlich nicht fehlen.
In Vorbereitung dieses Artikels habe ich ein Liste mit Stichwörtern erstellt und diese ist schon seeeehr lang geworden. Mal sehen, ob es ein Artikel wird oder sogar eine Fortsetzungsgeschichte.

Das Thema in diesem Monat lautet: Ausflüge mit Kindern.
Das ist ein weites Feld, wir haben auch schon einige Ausflüge gemacht und ich berichte mal, was es hier im Ruhrgebiet und darüber hinaus so gibt. Die Liste wird sicher nicht vollständig, aber vielleicht ergänzen ja noch andere Blogger.

Mit kleinen Kindern ist es recht einfach und kostengünstig, Ausflüge innerhalb der Stadt zu machen. Meist reicht ja ein toller Spielplatz, eine große Wiese oder ein Wald, in dem Stöcke gesammelt oder auf Baumstämmen balanciert werden kann.

Für Bochum fällt mir da zunächst der Stadtpark mit (Wasser-)Spielplatz und Milchhäuschen ein. Der Spielplatz ist groß und hat für kleine und große Kinder etwas zu bieten. Im Sommer ist er besonders toll, wenn der Wasserlauf gefüllt ist und auch die beiden Wasserbecken voll sind. Und im Milchhäuschen ganz in der Nähe gibts Getränke, Eis und Kuchen. Etwas ältere Kinder haben bestimmt Spaß, den direkt neben dem Spielplatz gelegenen Minigolfplatz zu besuchen. Hier ist auch ein Verein ansässig, der den Platz vor einigen Jahren wieder aufgemöbelt hat.
Außerdem gibt es im Stadtpark einen Bismarckturm, von dem man eine gute Rundumsicht über die grüne Stadt hat. Ob man diese Aussicht aber auch in Zukunft genießen kann, ist noch unklar. Es gibt Berichte über Einsturzgefahr. In unmittelbarer Nähe zum Turm ist der Tierpark zu Hause. Für kleine Kinder ein lohnendes Ziel. Der Tierpark ist übersichtlich, viele Gehege wurden neu gestaltet, aber der Eintritt ist mit 6 Euro für einen Erwachsenen auch nicht besonders günstig. Da lohnt sich zu Zeiten, wenn das Kind noch keinen Eintritt bezahlen muss, eine Jahreskarte zu kaufen.

Im Süden Bochums ist der Kemnader See vor einigen Jahren angelegt worden. Dort gibt es auch Spielplätze, das Bootfahren mit der MS Kemnade oder der MS Schwalbe ist möglich und das Schwimmbad Heveney liegt auch direkt am See. Im Laufe des Jahres gibt es einige Feste, die dort begangen werden und die tagsüber auch Programm für Kinder bieten. Außerdem findet jeden Dienstagmorgen ein Kinderflohmarkt am See statt. Inzwischen hat das Zeltfestival Ruhr auch über die Region hinaus einen Namen. Dort geben sich innerhalb weniger Tage im Sommer viele Promis die Klinke in die Hand. Und für ein Kinderprogramm ist am Wochenende mit Theaterstücken und Musik auch gesorgt.

Im Stadtteil Weitmar gibt es ein Waldgebiet, in dem Damwild und Wildschweine zu Hause sind. Wer die Wildschweine besucht, nimmt eine Tüte Nudeln mit – dann sind die Schweine glücklich.

Und wenn das Wetter mal nicht so toll ist, dann bietet die Stadtbücherei oder eine ihrer Zweigstellen auch ein Programm für Kinder. Selbstverständlich können Bücher und andere Medien ausgeliehen werden, aber es gibt auch einen Maltisch, ein wenig Spielzeug und regelmäßig dienstags sind Vorlesepaten dort, die eine Stunde lang aus verschiedenen Bilderbüchern vorlesen. (Für die Teilnahme gibts Stempel und wenn der Pass voll ist, kann man sich in einer Buchhandlung ein Buch aussuchen.) Außerdem gibts auch immer wieder ein Bilderbuchkino, manchmal auch mit passenden Bastelaktionen dazu. Da vergehen dann auch Regenwetternachmittage wie im Flug.

Ebenfalls für schlechtes Wetter ist ein Besuch im Planetarium empfehlenswert. Dort gibt es Kinderprogramme für verschiedene Altersgruppen, die sehr zu empfehlen sind. Und nach ein oder zwei Jahren lässt sich ein Stück durchaus auch noch einmal anschauen.
Für kleine Eisenbahnfans ist das Eisenbahnmuseum im Stadtteil Dahlhausen ein Besuch wert. Dort kann man mit einer Draisine oder der Feldbahn fahren, Loks und Wagen anschauen, an Führungen teilnehmen und durch den Lokschuppen schlendern.

An bestimmten Tagen fahren auch Dampfloks mit alten Wagen Touren durch Bochum bzw. bis nach Hagen und zurück. Im Dezember ist auch der Nikolaus mit dabei.

Der Westpark ist ein relativ neues Gebiet, das erschlossen worden ist. Als Industriedenkmal und Veranstaltungsort ist die Jahrhunderthalle stehen geblieben (hier findet seit drei oder vier Jahren zum Beispiel der Historische Jahrmarkt statt). Aber drumherum laden Wiesen, Wege und Spielplätze zum Verweilen ein. Und von dort geht auch eine alte Eisenbahntrasse los, die jetzt zu einem Radweg ausgebaut wurde.

Ein weiterer toller Spielplatz ist die Zeche Knirps. Ein Spielplatz, der einer Zeche nachempfunden ist, der “einfach so” zum Spielen offen ist, aber bei Führungen oder Geburtstagsfeiern auch noch mehr bietet: Dann gibt es die passende Kleidung für die Bergmänner und -frauen und es kann richtig geschuftet werden.

Ich freue mich sehr, dass es inzwischen möglich ist, mit Charlotte auch Kindertheater zu besuchen. Wir waren schon bei Stücken im Theater Traumbaum und bei der Puppenbühne Karfunkelstein. Die Stücke sind wunderbar auf das Alter der Kinder zugeschnitten und von der Länge auch passend zur Ausdauer von 4-jährigen. Auch das Kinderprogramm im Schauspielhaus Bochum und mit den Symphonikern ist empfehlenswert. Im Schauspielhaus gibt es zu Weihnachten immer ein Kinderstück, das gerne auch von Grundschulklassen besucht wird. Zuletzt war es Kalle Wirsch – das ist noch nichts für Charlotte gewesen. Aber vielleicht klappt es ja in diesem Jahr?

Hier im Ruhrgebiet gibt es keine langen Wege von einer Stadt in die nächste. Meist folgt dem Ortsausgangsschild schon das Eingangsschild des nächsten Ortes. Manchmal gibt es auch auf jeder Straßenseite das Schild einer anderen Stadt. ;-)
Deshalb bietet es sich an, auch in den benachbarten Städten zu schauen, was es dort Lohnenswertes für Kinder gibt.

In Essen fahren wir gerne in den Grugapark. Dort gibt es schöne Spielplätze (auch mit Wasser), Schafe, Ziegen, Hängebauchschweine, Enten, Hühner und Gänse in einem begehbaren Gehege genauso wie Pferde, die auch zu bestimmten Zeiten zum Reiten zur Verfügung stehen. Außerdem fährt eine Bahn durch den Park, es gibt Gewächshäuser mit tropischen Pflanzen und ein Spielhaus, wenn das Wetter doch mal nicht so mitspielt.


In der Nähe der Zeche Zollverein ist das Phänomania – Erfahrungsfeld der Sinne angesiedelt. Hier können Experimente ausprobiert und verstanden werden, die ganze Ausstellung ist zum Anfassen da. Das ist klasse für Kinder – vielleicht noch ein wenig besser für Kinder im Grundschulalter.

In Oberhausen gibt es ein Sealife (aber ehrlich gesagt würde ich das niemals besuchen, wenn ich den vollen Eintritt bezahlen müsste) sowie neuerdings auch das Legoland Discovery. In Letzterem haben Erwachsene ohne Kinder keinen Eintritt! Aber es gibt auch den Kaisergarten. Ein kleiner Park mit Tiergehegen, einem Teich und zwei großen Spielplätzen. Einige der Tiergehege müssten nach heutigem Stand der Tierhaltung dringend überholt, vergrößert und freundlicher gestaltet werden. Aber dennoch ist der Kaisergarten ein nettes Ausflugsziel für Familien mit kleinen Kindern.

Einen Spielplatz (ebenfalls mit Wasser) sowie Tiergehege und einen Streichelzoo gibt es auch in Witten Hohenstein. Das Gebiet ist einen Ausflug wert, auch für die, die ihre Schnuller an einen Schnullerbaum hängen möchten. Den gibt es dort nämlich.

Wer gerne einen Zoo oder Tierpark besucht, wird im Ruhrgebiet auch fündig. In Dortmund gibt es einen Tierpark, der schön in einem Wald gelegen ist. So ist ein Besuch auch im Hochsommer möglich, weil es schattige Plätze gibt. Der beliebteste Zoo ist momentan wohl in Gelsenkirchen zu finden. Der Zoom Gelsenkirchen ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn der Eintritt auch recht hoch ist. Und mit kleinen Kindern schafft man meistens nicht den Besuch aller drei Welten, sondern muss eine Auswahl zwischen Alaska, Afrika und Asien treffen. Aber eine Weltreise macht man auch nicht an einem Tag, oder?

Der Gysenbergpark Herne ist auch ein Ausflugsziel. Auch hier gibt es große Wiesen, Spielplätze, einen Minigolfplatz und ein Tiergehege. Die Fläche ist aber recht weitläufig und man sollte vorab schon wissen, wo es hingehen soll. Außerdem gibt es das Schwimmbad Lago dort, das mit einem Wellenbad und einem Freibadbereich zum Plantschen einlädt. Und für die Großen gibt es auch eine Saunalandschaft.

Das Ruhrgebiet bietet durch seine Geschichte eine Menge Ausflugsziele, die auf den ersten Blick nicht viel für Kinder bieten. Zur Industriekultur gehören zum Beispiel die Zeche Zollverein, die Henrichshütte, das Schiffshebewerk Henrichenburg, und das Gasometer Oberhausen. Aber überall gibt es auch was für die Kleinen zu entdecken, bei der Hattinger Henrichshütte führt eine Ratte die Kinder übers Gelände und immer sonntags gibt es dort eine kostenlose Führung für Familien. Auch die DASA in Dortmund passt in diese Reihe. Wer vermutet schon, dass eine Arbeitsschutzausstellung für Kinder gedacht ist? Aber davon habe ich hier ja schon berichtet.

Sehr hilfreich für die Ausflugsplanung ist die RuhrtopCard. Mit ihr hat man einmal kostenlosen Eintritt an unzähligen Orten, in Schwimmbädern, auf Schiffen … Und mit dieser Karte lernt man auch die ein oder anderen neuen Ziele kennen.

Außerdem gucke ich gerne für tagesaktuelle Termine und Veranstaltungen in die kostenlose Zeitschrift Revierkind. Besonders gerne entdecke ich dort Theatervorstellungen, Veranstaltungen von öffentlichen Einrichtungen und Flohmarkttermine.

Ach, ich könnte noch einige weitere Ausflugsziele hinzufügen. Einiges geht auch übers das Ruhrgebiet hinaus, ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert: Das Irrland bei Kevelaer, der Maxipark in Hamm, der Wuppertaler Zoo und die Fauna in Solingen. Das Ruhrgebiet steht als Reiseziel sicher nicht an erster Stelle, aber wer mal hierher kommt, kann mit Kindern auf jeden Fall viel entdecken. ;-)

In diesem Monat wird die Blogparade von Sparbaby.de unterstützt. Zu gewinnen gibt es zwei Fahrradhelme, damit Ausflüge auf Rädern auch sicher sind.

Irgendwo …

Montag, den 1. April 2013

Irgendwo müssen doch noch Schokoeier liegen!

Kindermund

Montag, den 1. April 2013

Auf der Autobahn tönt es von hinten: “Mama, nicht so stark bremsen.”
“Ich musste aber bremsen, weil das Auto vor mir auch gebremst hat.”
“Das ist unfair. Du musst dem doch nicht alles nachmachen.”

Burgers Zoo

Montag, den 25. März 2013

Beinahe auf den letzten Drücker und an einem Sonntag, an dem wir auf keinen Fall fahren wollten haben wir das Angebot der RuhrTop Card genutzt und sind nach Arnheim in den Burgers Zoo gefahren. Mit uns waren viele viele weitere Besucher aus NRW dort. Aber das Gelände ist so groß und weitläufig, dass es kaum Menschenstaus gab. Schön ist, dass relativ viele Bereiche des Zoos wetterunabhängig sind. So war es zwar ein ständiges Mütze ab, Jacke auf oder aus, Handschuhe aus, .. aber wir mussten uns bei den Temperaturen um den Gefrierpunkt und bei eisigem Wind nicht über Stunden draußen aufhalten. Gleichzeitig war es aber auch schade, dass viele Tiere, die eigentlich Außengehege haben, in den Innenbereichen waren, eben weil es so kalt ist. Einige Jungtiere bei den Gorillas und bei anderen Affen sowie bei den Giraffen und Zebras konnten wir trotzdem sehen. Und nicht nur weil Charlotte erst heute Morgen aufgefallen ist, dass wir gar nicht auf dem Spielplatz waren, werden wir den Zoo bei wärmeren Wetter wohl noch einmal besuchen.

Meine Recherche vorab ergab, dass ein Einkaufszentrum gestern auch geöffnet hatte. Und schließlich konnten wir ohne Hagelslag, Vla und Lakritze nicht wieder nach Hause fahren, oder? Der Aufenthalt dort war aber nur kurz, denn entgegen der Internetinfo schlossen die Türen schon um 17 Uhr statt eine Stunde später.
Stattdessen haben wir ein Pfannkuchenhaus besucht. Eine gute Wahl – sehr auf Kinder eingerichtet und dementsprechend trubelig, aber mit leckerem Pfannkuchen und tollem Nachtisch ein guter Abschluss unseres Ausflugstages.

Wochenrückblick KW 12

Sonntag, den 24. März 2013

getan Termine in sinnvoller Reihenfolge koordiniert – bei Ikea gefrühstückt – Osterbackkurs mit Charlotte besucht – getagt – die Chorprobe besucht – Gespräche geführt – Kuchen gebacken und gegessen – Besuch bekommen – Ausflug in den Burgers Zoo gemacht
gefreut über Wiedergefundenes – dass der Ausflug doch noch klappt
gewundert über Kinderlogik
gelacht
ja klar
geärgert über den Ersatzakku im Ladegerät zu Hause -
gewünscht dass das Daumendrücken hilft
gesehen Länderspiel – Wetten dass – Conni zieht um – Tatort aus Münster -
gehört WDR 2 – Kinderlieder -
gegessen Ikea Frühstück – Pannekoeken – Mousse – Quarktorte vom Blech – Spaghetti – selbstgebackene (und vor allem verzierte) Kekse
getroffen Tanja – Uli und Thekla
gekauft Klamotten für mich – schon wieder Bastelzeug – meterweise Stoff und einen Spiegel
gespielt Qwirkle (am Tisch und nicht nur online) – Da ist der Wurm drin
gedacht das gibts doch nicht – wäre es doch schon immer so gewesen

Wochenrückblick KW 11

Sonntag, den 17. März 2013

getan getagt – den Zahnarzt besucht – eine Verabredung abgesagt – Essen probiert – in Umkleiden gesessen – “fremdes” Kind aus der KiTa abgeholt – mit Paint gekämpft und verloren – Creativa besucht – und dann doch noch gearbeitet – einen Kinderzirkus besucht – Familienfeier besucht – beim Handmade-Markt in Oberhausen gewesen
gewundert
gelacht
natürlich ;-)
geärgert über die schlechte Beleuchtung beim Handmade Markt
gewünscht Urlaub und einfach Zeit zu haben – auszuschlafen
gesehen Tatort – Schlag den Raab – Bella Block
gehört WDR 2 – von neuen Wohnorten
gegessen leckeres Probeessen – italienisches Büffet – Tiramisu – Torte – Käsekuchen – Hörnchen -
getroffen leider nicht Elo und Claudi – mein großes Patenkind – die nächste Generation in der Familie -
gekauft Bastelkram – Beannie für Charlotte
gespielt Qwirkle
gedacht hätte ich mal besser geplant, die nächste Woche wird sehr hektisch