Archiv der Kategorie 'unterwegs'

Urlaub im Alten Land

Samstag, den 17. Oktober 2015

Die Herbstferien gehen zu Ende. Am Montag beginnt die Schule wieder. In der vergangenen Woche waren wir im Alten Land. Zumindest in den ersten Tagen hatten wir dort tolles Herbstwetter. Es war zwar kalt, aber sonnig – einfach schön!

Leider war es damit in der Mitte der Woche Schluss. Es hat geregnet. Nicht heftig, aber durchgehend. Gut, dass es auch ein paar Aktivitäten für Regentage gibt. Im MiniaturWunderLand sind wir zum Beispiel gewesen. Einen tollen Laden haben wir in Buxtehude entdeckt und wir waren in Harburg in einem abgefahrenen Restaurant. Davon werde ich noch berichten. Das ist nämlich auf jeden Fall eine Reise wert!

Spiel 2015

Freitag, den 9. Oktober 2015

Nach einem (oder sogar zwei?) Jahren Pause war ich in diesem Jahr mal wieder bei der Spielmesse in Essen. Weil die Messe sehr günstig in den Herbstferien liegt, haben Charlotte und ich den Tag gemeinsam in den Hallen verbracht.
Aufgrund der Störungen bei der Bahn sind wir ausnahmsweise mit dem Auto zur Messe gefahren – gut, dass wir nicht so spät dran waren, so haben wir noch einen der letzten Parkplätze im Parkhaus bekommen. Nach einem kurzen Fußweg waren wir am Eingang West – gar nicht schlecht, dort war der Andrang nicht ganz so groß wie beim Haupteingang.
Mit einer 7-jährigen ist der Gang durch die Hallen anders als alleine oder in einer Gruppe Erwachsener. Der Fokus war natürlich auf die Kinderspiele gerichtet.
So haben wir bei haba länger gespielt und auch versucht in 1,5 Minuten einen besonders hohen Tier und Tier Stapel zu bauen. Mein Platz auf der Rangliste war aber nur kurz aktuell, dann wurde ich überholt und von den Siegerplätzen verdrängt.


Hier und da wurde gestoppt auf dem Weg durch die Hallen, um zu spielen, an einem Glücksrad zu drehen, zu jonglieren, ein Eis zu essen, zu stricken, zu gucken und auch zu kaufen.

So verging der Tag wie im Flug. Fast sechs Stunden waren wir vor Ort. Schön, dass Charlotte so lange durchgehalten hat.

Ein paar Kuriositäten haben wir auch entdeckt. So wie diese Ausgabe von Siedler von Catan. ;-)

Bochumer Originale

Sonntag, den 11. Januar 2015

Irgendwann im Advent war es, als ich bei Facebook die Bochumer Originale entdeckt habe. Das ist ein Zusammenschluss von Einzelhändlern in der Bochumer Innenstadt. Gerade lief ein Gewinnspiel bei dem zehn Personen einen Rundgang mit Waltraud Ehlert gewinnen konnten. Kurzer Check im Kalender: Der Samstag ist noch terminfrei, also habe ich mitgemacht. Und gewonnen. ;-)
Gestern war der gut vierstündige Rundgang in der Innenstadt, begleitet und kommentiert von Waltraud Ehlert. In 13 Läden waren wir, wurden (meist) vom Besitzer begrüßt, bekamen Infos, Sekt, Häppchen und manches Goodie (Kekse passend zum Schneiderhandwerk, ein Kissen, einen Stift) geschenkt. Ich fand es klasse! Es war informativ, in manchen Laden habe ich zum allerersten Mal einen Fuß gesetzt – aber auch wohl nicht zum letzten Mal. ;-) Es hat viel Spaß gemacht, Matratzen zu testen, ein Spiel zu spielen, an Schuhen zu riechen und die Gerbung zu erraten, Wein zu probieren (bzw. den anderen dabei zuzugucken), Brillen zu bewundern und in Büchern zu stöbern.


Ich freue mich, dass ich diese Premiere kostenlos mitmachen durfte – es sind aber wohl schon die nächsten Events in Planung. Es lohnt sich!

Bei den Wildschweinen

Mittwoch, den 2. Oktober 2013

Endlich mal wieder haben wir uns auf den Weg zu den Wildschweinen im Weitmarer Holz gemacht.

Durch Rascheln und Schütteln der Nudeltüten kamen die Wildschweine zum Zaun, viel Hunger hatten sie aber nicht. Das machte aber nichts, Charlotte und Pauline haben dann von den rohen Nudeln genascht. ;-)


Als dann alle Nudeln im Gehege waren, wurden noch Blätter, Bucheckern und Eicheln gesammelt und dann ging wieder zurück zum Auto. Eine Viertelstunde hatten die beiden Mädchen dann noch Zeit zum Spielen bis Pauline wieder abgeholt wurde.

Städtetour 2013

Freitag, den 20. September 2013

In nicht mal drei Stunden ist das Treffen zur Abfahrt nach Köln, um heute Abend an der letzten Station der Städtetour 2013 teilzunehmen. Und ich kann vermelden: Die Swaps und mein Namenschild sind fertig. *gg*
Lange hat es gedauert mit der Erstellung der Swaps. Erst fehlte mir die Idee, dann die Zeit, dann beides… schließlich war die Idee da und die Zeit zu knapp, um noch Material nachzuordern. Deshalb habe ich mit dem genutzten Designerpapier ziemlich geknausert, aber so hatte ich die Möglichkeit, immerhin 27 Swaps zu erstellen. Jetzt sind sie fertig und ich hoffe, ich finde Tauschpartner, so dass ich dann in den nächsten Tagen nicht nur meine Swaps zeigen kann, sondern auch die ertauschten Projekte.
Das Namenschild ist auch fertig – den letzten Arbeitsschritt hätte ich vielleicht weglassen sollen. Aber er ist nun gemacht, also bleibt es so wie es jetzt ist. ;-)

Fotos folgen nach dem Treffen. Ich freue mich schon sehr. Gut 120 Demos von Stampin’Up sind für das Treffen in Köln angemeldet. Auf anderen Blogs wird ja noch nicht viel verraten, was passiert. Ich bin sehr gespannt. Die Kamera reist natürlich mit und ich werde mit Wort und Bild(ern) erzählen wie es war.

Gemeinsam mit Sabine und Birthe mache ich mich auf den Weg.  Sagte ich schon, dass ich mich freue?

Rad fahren

Sonntag, den 25. August 2013

Zum Geburtstag gab es für Charlotte ein größeres Fahrrad. Souverän fährt sie damit und auch das Weiterkommen ist nun viel einfacher für sie. Also mussten auch die Räder von Carsten und mir endlich mal wieder entstaubt und aufgepumpt werden. Und dann ging es los zur ersten Radtour.

Gleich hier in der Nähe ist ein neuer Radweg entstanden (oder noch dabei zu entstehen). Dort lässt sich auch für Fahranfänger gut fahren und die ersten vier Kilometer hat Charlotte bei der ersten Tour geschafft. Am nächsten Tag wurde der Weg noch ein wenig länger und heute sind wir durch kleine Straßen gefahren, um eine Eisdiele zu erreichen. Im Straßenverkehr ist das Fahren noch anstrengend, aber die Übersicht muss eine gerade 5-jährige auch noch nicht haben.

letzter Tag

Freitag, den 2. August 2013

Die Klamotten sind gepackt, wir sind startklar für die Rückfahrt, die heute Nacht so gegen 4 Uhr beginnen soll.

Zum letzten Mal waren wir heute am Strand. Selbst hier sind die 31 Grad erreicht worden, wenn auch immer ein leichter Wind geht und das Wasser ja nicht weit weg ist. So lässt es sich gut aushalten. Charlotte ist ganz traurig, dass wir wieder fahren und wir sollen jetzt immer hier Urlaub machen. Nein, das werden wir sicher nicht tun. Aber Usedom wird bestimmt mal wieder besucht werden! Die weite Fahrt lohnt sich.

Seebad Bansin

Donnerstag, den 1. August 2013

Den Vormittag haben wir in der Wohnung vertrödelt. Die ersten Sachen sind schon gepackt, Charlotte hat ihre Puppe versorgt. Zudem sah es draußen gar nicht sooo schön aus. Die Sonne fehlte (es waren aber trotzdem 26 Grad). Aber nach dem Mittagssnack haben wir uns zu Fuß in den Nachbarort aufgemacht. Der Weg führte an einem Kanal vorbei und schon waren wir am Strand – allerdings ein Hundestrand, den wir dann erstmal gemieden haben. Aber wenig später gings doch ans Wasser.

Ziemlich viele Algen waren heute da – hoffentlich sind sie morgen verschwunden oder an unserem Strandabschnitt gar nicht da. Aber manche Leute werden auch richtig kreativ mit dem Grünzeug:

Charlotte konnte auch nicht einfach am Wasser bis zur Seebrücke entlanglaufen, sondern musste zwischendurch auch immer wieder buddeln:

Nach dem Strand haben wir einen Kletterparcour entdeckt, der ausgiebig getestet werden.

Der Ort selber besteht aus vielen Villen und herrschaftlichen Häusern. Ich glaube, wir haben es mit unserem Wohnort recht gut getroffen. ;-) Zum Abendessen gab es Eis, ein Fischbrötchen einen Jumbo-Hamburger bzw. Cheeseburger, der seinen Namen wirklich verdient hatte.
Und dann gings wieder zurück. Charlotte wies uns den Weg:

 

Gammeltag

Mittwoch, den 31. Juli 2013

Die Hoffnung, dass Charlotte heute länger schläft, hat sich leider nicht erfüllt. Aber den Vormittag haben wir trotzdem zum Gammeln genutzt. Vorgelesen, gespielt, die letzten Postkarten geschrieben,… Zudem regnete es heftig und ein Ausflug wäre wohl eine nasse Angelegenheit geworden. Aber am frühen Nachmittag haben wir uns dann doch auf den Weg gemacht. Nach Koserow ging es, weil ich den Ort beim Durchfahren ganz nett fand.

Ja, er hat ein paar nette Lädchen, schöne Häuser und interessante Straßenbäume. Aber das Angucken ist auch kein tagfüllendes Programm. Abschließend waren wir noch im Kaufhaus (vermutlich das einzige seiner Art hier auf der Insel), aber auch dort gabs nichts Besonderes.
Dafür ist Charlotte zumindest wieder im Rhythmus und schläft schon seit 19.30 Uhr. ;-) Und morgen ist dann wohl wieder Strandtag!

Naturschutzgebiet

Dienstag, den 30. Juli 2013

Der Weg führte uns heute auf die Halbinsel Gnitz, drei kleine Ortschaften gibt es dort und ein großes Naturschutzgebiet. Aber auf der Fahrt dorthin haben wir zunächst mal am Forsthaus Damerow gehalten, um die Thüringer Verwandtschaft zu treffen. Ein bisschen gequatscht haben wir und uns dann für das Abendessen verabredet, denn begleiten wollten uns Astrid und Olaf nicht.
Na, da sind wir eben alleine weiter gefahren bis in den Ort Lütow. Laut Reiseführer gibt es dort einen schönen Spazierweg. Wir sind ihn nicht genau so abgelaufen wie er beschrieben ist, aber ein großes Stück davon sind wir schon gegangen. Der Weg war klasse, er führte schmale Trampelpfade entlang durch Waldstücke und entlang am Schilf, oft mit Ausblick auf das Wasser (erst Achterwasser, dann Peenestrom und schließlich Krumminer Wiek). Schließlich ging es auf den Weißen Berg, ganze 32 Meter hoch. Der Blick die Steilküste hinab war trotzdem beeindruckend. ;-) Ich habe unzählige Bilder gemacht, eine kleine Auswahl zeige ich hier:

(Klick macht groß – hoffe ich)

Gut drei Stunden waren wir unterwegs und es ging prima mit Charlotte. Gut, sie hat auch auf fast jeder Bank gesessen, die uns im Weg stand. Aber sie ist auch meckerfrei gelaufen! Als wir zum Abschluss noch in einem kleinen Café waren, zogen dann dunkle Wolken auf und ich konnte auf der Flucht vor dem Donnergrollen nur noch wenige Bilder machen von dem urigen Ort:

Wir haben es geschafft vor dem Regen das Auto zu erreichen. Dann gings eine kurze Strecke weiter zu einem Weiler namens Netzelkow. Auf dem Weg dorthin sahen wir das:

Kaum zu glauben, dass hier wirklich Erdölpumpen stehen und arbeiten. Sieben sollen es laut Reiseführer sein, drei haben wir gesehen.

In Netzelkow haben wir uns den Schlüssel im Pfarrhaus/in der alten Pfarrscheune/ in der Galerie Filzhut geholt und sind in die sehr schlichte Kirche gegangen.

Die offene Tür lockte einige weitere Besucher an und kaum hatten wir den Schlüssel abgegeben, wurde er schon wieder ausgeliehen.

Um 18.30 Uhr waren wir wieder am Forsthaus und haben sehr lecker mit Astrid und Olaf gemeinsam gegessen. Ich hätte ja gewettet, dass Charlotte auf der Heimfahrt um kurz vor 22 Uhr einschläft, sie hat aber durchgehalten.

 

Regentag

Montag, den 29. Juli 2013

Der Regen begann bereits gestern am späten Abend, hielt die ganze Nacht über an und hörte auch erst so gegen 10 Uhr heute Morgen auf. Vorübergehend. Der Reiseführer sagte nicht viel über die Stadt Usedom (keine prächtige Seebäderarchitektur, keine Fußgängerzone, kein Schloss, kein Kurpark), aber wir sind trotzdem hingefahren. Erfahrene Usedomurlauber sagen, dass man das Auto stehen lassen soll, wenn das Wetter nicht gut ist. Für die Bundesstraße 111 können wir das bestätigen. Da reiht sich ein Auto ans andere (und als Anwohner würde ich hier kirre werden), aber wenn man die kleineren Straßen fährt, kommt man gut voran. In Usedom gibts kostenlose Parkplätze direkt an der Altstadt, so dass wir nicht weit laufen mussten. Zunächst ging es zur Marienkirche, die groß und mächtig die umliegenden Häuser überragt.

In der Kirche ergab sich die Möglichkeit, den Glockenturm zu besteigen. 66 + 6 Stufen ging es eine enge Wendeltreppe hinauf. Und ich dachte, heute sei kein schweißtreibendes Wetter. ;-) Dann waren wir unterhalb der Glocken und es ging noch zwei Treppen weiter rauf. Die haben Charlotte und ich großzügig Carsten überlassen, der dann durch vier Luken eine Aussicht auf die Umgebung hatte.

Seit einiger Zeit läuft in mehreren Kirchen die Aktion, die Bibel mit der Hand abzuschreiben. Daran habe ich mich beteiligt und einige Verse hinzugefügt.

Vorbei an kleinen Häusern, einem Friseur, einem Bäcker und einem Metzger mit Mittagstisch (viel mehr scheint es wirklich nicht zu geben in der Altstadt) sind wir zum Hafen gelaufen. Hier liegen ein paar Boote und eine Theaterkulisse ist dort aufgebaut, auf der abends ein Stück gespielt wird.

Bevor wir den Schlossberg erklimmen konnten (auf dem aber kein Schloss mehr steht), fing es wieder an zu regnen und wir sind zur Restaurant-Cafe-Eisdiele-Pension gegangen, damit Charlotte nicht unter Entzug leiden muss und ein tägliches Eis bekommt. Außerdem habe ich eine Currywurst gegessen probiert, aber an die Echte kommt wohl nichts ran. Nein, die Berliner Machart von Currywurst gefällt mir nicht. Die Soße war lecker, aber die Wurst so gar nicht. Auch ne Erfahrung…

Während wir im Trocknen saßen, fing es draußen an zu schütten und hörte auch nicht mehr auf. Eigentlich wollten wir uns auch noch das Seebad Bansin anschauen, das haben wir aber verschoben und sind gleich wieder zur Ferienwohnung gefahren. Immerhin konnten wir wieder mit dem Auto zum Haus fahren, die Straße (oder besser: der ungepflasterte Weg) war wieder befahrbar, weil das Wasserrohr geflickt worden ist.

Strandtag

Sonntag, den 28. Juli 2013

Die Kamera blieb heute im Haus, wir waren nämlich wieder am Strand. Und da habe ich ja schon viele Bilder gemacht. So gegen 10 Uhr sind wir losgelaufen – da war die Sonne noch nicht zu sehen und es regnete sogar drei Tropfen. Das schreckte uns aber nicht. Am Strand war es relativ leer, wir hätten sogar einen Strandkorb mieten können. Allerdings nur in der letzten Reihe und weit weg vom Wasser, das wollten wir dann doch nicht. Also ist es bei unserer Strandmuschel geblieben. Die Sonne kam dann auch noch raus, das Wasser war heute allerdings kälter (zumindest fühlte es sich so an). Das schreckte aber Charlotte überhaupt nicht, sie schmiss sich wieder in die Fluten. ;-) Schön, dass sie so einen Spaß im Wasser hat.

Am Haus waren wir am späten Nachmittag, so dass ich die letzten 10 Minuten vom Endspiel noch sehen konnte. Das Frauen-Nationalteam ist Europameister!

Inseltour

Samstag, den 27. Juli 2013

Selbst hier auf der Insel klettern die Temperaturen nahe an die 30 Grad. Morgen soll es noch wärmer werden als heute, also geht es dann wieder an den Strand. Heute haben wir die Hitze mal für eine klimatisierte Autotour im südöstlichen Teil der Insel genutzt. Zunächst ging es nach Kamminke, einem kleinen Ort nahe an der polnischen Grenze. Der Berg Golm liegt dort mit einem der größten Kriegsgräberfelder Deutschlands. Wir waren aber in der Mittagszeit vor Ort und haben den Weg bergauf dann gescheut. Stattdessen sind wir zum Hafen gelaufen gefahren. Selbst dort in dem kleinen Ort, in dem wirklich nur sehr wenig los war, stand ein Parkautomat – den haben wir aber mal einfach ignoriert. ;-)

Weiter ging die Fahrt zu einem kurzen Stopp am Straßenrand in Garz. Dort habe ich die Feldsteinkirche fotografiert. Die Innenaufnahmen im Internet zu zeigen, ist verboten. Warum auch immer. Aber von außen darf ich sie zeigen:

Bei der Weiterfahrt sind wir dann am Flughafen Heringsdorf, der beim Dorf Zirchow liegt, vorbei gekommen und haben dort kurz gestoppt. Rundflüge sind dort ebenso möglich wie auch Flüge mit kleinen großen Maschinen in die Nähe und Ferne. Ich brauche sowas ja nicht…. aber Carsten liebäugelt mit einem Helikopterflug.
Schließlich sind wir nach Mellenthin gefahren und haben das Wasserschloss gesucht besucht. Zwei Euro Brückenzoll kostet der Eintritt, der aber beim Verzehr wieder angerechnet wird. Die Waffeln bleiben damit trotzdem teuer, aber lecker waren sie auch. Das Schloss ist in Privatbesitz und hat neben einem Restaurant, einem Hotel nun auch eine Kaffeerösterei, eine Brauerei und eine eigene Limonadenproduktion. Charlotte wurde vom Zöllner als Prinzession begrüßt, lehnte diesen Titel aber ab, weil “ich doch ein Mädchen bin!”.

Auch in diesem Ort gibt es eine Kirche, die von innen nicht gezeigt werden darf, dafür hat der Storch noch rechtzeitig fürs Foto sein Nest wieder aufgesucht:

Im Nachbarort Morgenitz ist an diesem Wochenende Töpfermarkt, den wir als nächstes aufgesucht haben. Es gab Schönes und weniger Schönes, insgesamt aber recht Teures, so dass keine Keramik bei uns einziehen wird. Dafür aber ein Buch für Charlotte und eine selbstgemachte Marmelade vom Straßenrand. Live-Musik gab es und leckeren selbstgemachten Kuchen.

Nach kurzer Überlegung, ob sich die Fahrt noch lohnt, sind wir nach Anklam gefahren, um in einem Baumarkt einen Lötkolben zu kaufen. Ja, fragt nicht, was man Mann im Urlaub alles so braucht. ;-) Ein Stand mit Süßkirschen und Blaubeeren stand auch auf dem Parkplatz, so dass wir leckeres Obst fürs Abendessen eingekauft haben. Auf dem Weg von der Insel runter mussten wir an der Zecheriner Brücke halten, um den Schiffen die Durchfahrt vom Stettiner Haff in den Peenestrom und umgekehrt zu ermöglichen.
Aus der Ferne gabs dann auch noch einen Blick auf die Eisenbahnhubbrücke bei Karnin, von der nur noch das Mittelteil existiert, weil die Brücke 1945 gesprengt und nicht wieder aufgebaut worden ist.

Einen kurzen Einkaufsstopp gab es auf dem Rückweg  und dann gabs noch einen Halt in Benz. Dort haben Charlotte und ich die Treppen hoch erklommen, um die Holländerwindmühle zu besichtigen. Zumindest von außen, denn inzwischen war es schon so spät, dass sie geschlossen hatte.

Die Windmühle ist aber nur 6 km von unserer Unterkunft entfernt, so dass ein erneuter Besuch möglich ist. Es war dann 19.30 Uhr bis wir am Haus waren. Und ich fürchte, morgen kommen wir wieder nicht vor dem späten Vormittag am Strand an…

Strandtag

Freitag, den 26. Juli 2013

Beim Aufwachen schien heute schon die Sonne und es war klar: Heute gehts wieder zum Strand. Bis wir dann endlich unterwegs waren, war der Vormittag schon fast rum. Aber Charlotte liebt den Strand und das Wasser und wollte auch nach Stunden nicht wieder weg, so dass wir knapp sechs Stunden am und im Wasser verbracht haben. Schon irre, was sich Charlotte inzwischen im Wasser traut. Bisher war die Nord- oder Ostsee immer nur von Ferne schön und ein Strandbesuch spätestens nach einer Stunde beendet. Jetzt schmeißt sie sich in die Wellen, lässt sich ins Wasser werfen, taucht und schwimmt ein paar Züge, buddelt im Sand, matscht, verkauft Eis und hat viel Spaß und Ausdauer.
Nach dem Duschen (und das ist dringend notwendig nach dem Strandbesuch, denn der Sand ist sehr hartnäckig und steckt überall) sind wir dann noch Essen gegangen. Und wie immer sagte Charlotte abends im Bett: “Ich kann nicht einschlafen”, um innerhalb von 5 Minuten tief und fest zu schlafen. ;-)

Grenzgänger

Donnerstag, den 25. Juli 2013

Die Sonne ließ sich heute Morgen nicht blicken und so wurden die Strandpläne in “wir besuchen Polen”-Pläne geändert.
Eine erste kurze Fahrt über die Grenze in den letzten Tagen bestärkte uns darin, den Ort Swinemünde ohne Auto zu besuchen. Also sind wir von Heringsdorf nach Swinemünde mit der Usedomer Bäderbahn gefahren.
Zunächst sind wir Richtung Strand gelaufen und konnten dort den Dünenweg nutzen, so dass wir nicht durch den Sand laufen mussten und trotzdem nahe am Wasser waren. Diverse Verpflegungsstände lockten auf dem Weg und schließlich haben wir eine Waffel gekauft. Mmh, lecker war sie.

Die Pläne, den Fährhafen aufzusuchen, haben wir dann nicht umgesetzt, sondern sind zurück auf die Promenade, um dann an den  Marktständen entlang zu gehen. Zigaretten, Parfum, “Marken”-Kleidung, Süßigkeiten und noch diversen anderen Kram gibt es dort zu kaufen. Nur die Auswahl an Weihnachtskugeln war sehr klein. Einen Einkaufsauftrag haben wir ausgeführt, außerdem hat Charlotte einen Nicki bekommen und eine Tüte lustig bunter Bonbons haben wir gekauft. Zwischendurch gab es noch einen Halt, damit Carsten Schaschlick essen konnte. Begleitet wurden wir die ganze Zeit über von Pferdegetrappel, denn es fuhren unzählige Kutschen die Marktstraße rauf und runter. Charlotte musste immer wieder stehenbleiben, um zu gucken, ob ein Schimmel die Kutsche zieht. Schließlich sind das ihre liebsten Pferde. ;-)

Und dann war die Grenze auch wieder erreicht. Weil wir am Bahnhof Ahlbeck Grenze wieder in den Zug steigen wollten, konnten wir dann von einem Land ins andere hüpfen. Der Blick zum Bahnhof ließ uns nichts Gutes ahnen: Unzählige Menschen standen dort – die Lokführer waren in einem dreistündigen Streik. In die erste Bahn sind wir nicht reingekommen und haben dann – wie viele andere – den Zug genommen, der wieder nach Polen fuhr. So saßen wir dann schon in der Bahn und konnten bis Heringsdorf durchfahren. Dort war dann Endstelle für alle. Doof für alle, die noch weiter mussten, aber vor 18 Uhr war das nicht möglich. Da haben wir ja richtig Glück gehabt, dass unser Auto in Heringsdorf stand und nicht – wie mal angedacht – in Bansin, weil der Bahnhof nämlich näher an unserer Unterkunft ist. Aber von dort aus hätte die Zugfahrt das Doppelte gekostet (das Geld haben wir dann in den Parkautomaten geworfen ;-) ), deshalb haben wir den Plan wieder verworfen.