Archiv der Kategorie 'das habe ich gelesen'

Wanderbücherkiste

Freitag, den 10. Mai 2013

Am Mittwoch brachte der Paketbote eine schwere Kiste. Sie kam direkt von Cornelia, der Initiatorin der Wanderbücherkiste. Bei ihr hatte sie Zwischenstation gemacht und ist bei uns als Station 8 gelandet. Ich war schon ganz gespannt, was in der Kiste enthalten ist. Das Öffnen war gar nicht so einfach, denn durch die lange Reise waren schon einige Klebebänder an der Pappkiste befestigt und so richtig konnte ich nicht erkennen, wo der Deckel sich öffnen ließ. Aber ich habs geschafft und die Kiste zeigte ihren Inhalt.

Es sind einige Bücher für Kinder- und Jugendliche enthalten (das ist ja auch Sinn und Zweck der Kiste ;-) ), dann das Begleitbuch sowie Buhmuckel, außerdem Postkarten, Leseproben, Aufkleber und Tatoos.
Die Wahl, was ich behalten gerne möchte, war gar nicht so einfach. Aber schließlich war die Auswahl getroffen:

Ein Schokopinguin, Tatoos und Aufkleber für Charlotte, ein Pixibuch für sie und auch das Buch “Meine Lieblingsgeschichten” kann sie irgendwann selber lesen. Das “Wintermädchen” und “Reckless” habe ich für mich aus der Kiste genommen. Und auch die beiden Postkarten sind für mich bzw. zum Verschicken. Ach so, der Buhmuckel hat sich mit aufs Bild geschlichen, den habe ich natürlich nur aus der Kiste befreit, damit er sich hier ein wenig umsehen kann. Er geht dann selbstverständlich weiter mit auf Reisen.

Wer rausnimmt, muss auch wieder was reinpacken und das habe ich auch heute getan:

Einige kleine Bücher, zwei Bücher für Kinder und ein Jugendbuch sind in der Kiste gelandet. Außerdem Klebezettel und ein kleines Schokistück für die nächste Empfängerin der Wanderbücherkiste. In das Begleitbuch habe ich natürlich auch geschrieben – der Buhmuckel wird gut darauf aufpassen. ;-)

Jetzt steht die Kiste hier zum Versand bereit. Ich warte noch auf die nächste Adresse, dann macht sich die Wanderbücherkiste auf den Weg.

Vielen Dank, Cornelia, für die Organisation der Wanderbücherkiste. Ich werde ihren Weg weiter verfolgen und vielleicht entscheide ich mich auch noch einmal dafür, der Kiste und dem Buhmuckel hier Station zu bieten.

Buchtipp 3/2013

Montag, den 22. April 2013

Kaum zu glauben, aber wahr: Das dritte Buch habe ich in diesem Jahr endlich zu Ende gelesen. Es hat auch “nur” rund 9 Wochen gedauert. Das lag sicher nicht am langweiligen Schreibstil. Im Gegenteil. Es spricht eindeutig für den 5. Band (“Tödliche Mitgift”) aus der Pia Korittki Reihe von Eva Almstädt. Er ist gut geschrieben und so klar, dass mir ein Weiterlesen auch nach Wochen noch möglich war ohne seitenweise rückwärts zu lesen. Die Dienstreise mit Übernachtung hat den Anstoß für das letzte Drittel gegeben – am Sonntagmorgen war ich fertig mit dem Krimi.
Und gerne hätte ich heute beim Warten in der Umkleide der Turnhalle den nächsten Band angefangen. Aber: Ich hatte zu Band 4 gegriffen, statt das 6. Buch mitzunehmen. *dumm gelaufen*

Buchtipp 2/2013

Montag, den 11. Februar 2013

Etwas mehr als vierzehn Tage sind vergangen und ich vermelde: Das zweite Buch des Jahres ist gelesen! Klar bin ich bei der Reihe geblieben und habe den 4. Band “Grablichter” aus der Pia Korritki Serie gelesen. Ich finde ihn gut geschrieben und gut lesbar. Ich bin auch problemlos wieder ins Thema reingekommen, wenn ich ein paar Tage nicht gelesen habe. Auf gehts zum 5. Band!

Buchtipp 1/2013

Samstag, den 26. Januar 2013

Ich lese viel. Tageszeitung, Blogs, im Forum, bei FB, ich lese Bilderbücher und Geschichten vor. Aber selber komme ich kaum zum Lesen von Büchern. Dabei mache ich das eigentlich sehr gerne. Aber wenn man sich täglich nur 5 – 10 Seiten weiterhangelt, dann fehlt mir der Zugang zum Buch und ich weiß gar nicht mehr, was ich gestern noch gelesen habe. Aber jetzt habe ich es mal wieder geschafft und innerhalb einer Woche einen Krimi gelesen. Von Eva Almstädt war es der 3. Band der Serie um Pia Korittki. “Blaues Gift” ist ein Krimi, der im hohen Norden Deutschlands spielt. Weitere 5 Bände folgen noch, die auch alle schon hier sind. Ich hoffe, ich bleibe jetzt mal dran.

Bücher zur Advents- und Weihnachtszeit

Mittwoch, den 5. Dezember 2012

Ein großer Schwung Pappbilderbücher zur Weihnachtszeit sind inzwischen aussortiert und weiter verkauft worden. Aber die Menge der Bücher, die in diese Jahreszeit passen, ist immer noch sehr groß. Ein kleiner Einblick gefällig? Bitteschön:

Darunter sind Klassiker wie “Hilfe, die Herdmanns kommen” oder “Hinter verzauberten Fenstern” von Cornelia Funke. Ein tolles Buch – aber eher noch nicht für Kindergartenkinder geeignet – ist “Das Geschenk der Weisen”. Ich mag Vorlesebücher mit 24 Geschichten, die täglich in der Adventszeit gelesen werden können. Dazu zählt zum Beispiel auch “Das Weihnachtsgeheimnis” von Jostein Gaarder. Das ist gar nicht auf den Fotos zu sehen, wir haben es aber auch im Regal stehen. Mir ist auch wichtig, die eigentlichen Legenden oder biblischen Geschichten zu vermitteln, deshalb gibt es eher Nikolausbücher als Geschichten vom Weihnachtsmann bei uns zu Hause.
Gestern war ich mit Charlotte zu einem Bilderbuchkino mit der Geschichte “Der kleine Weihnachtsmann in der Stadt”. Das Buch kannte ich noch nicht, genauso wenig die mindestens 20 Bilderbücher, die ausgestellt waren und die wir anschauen und vorlesen konnten. Der Büchermarkt ist also schier unerschöpflich und ich vermute, das Kapitel ist bei uns auch noch nicht abgeschlossen. ;-) Zumal der Nikolaus morgen auch noch zwei Weihnachtsbücher bringen wird.

Eins der vielen Bücher möchte ich nun noch genauer vorstellen. Es ist “Die Geschichte vom Heiligen Nikolaus” von Antonie Schneider und Wasyl Bagdaschwili aus dem Coppenrath Verlag (in der Collage oben ist es in der rechten unteren Ecke zu sehen). In diesem Buch wird das Leben von Nikolaus erzählt und einige der Legenden werden beschrieben. Kindgerecht sind die Beschreibungen und trotzdem ist das Buch auch für Erwachsene geeignet, denn so richtig erinnern sich doch nur wenige an den Bischof, der vor gut 1700 Jahren gelebt hat. Die Ausgestaltung mit liebevollen Zeichnungen und Goldfolienprägung ist für Kinder wohl besonders ansprechend. Mir gefällt das Buch und auch Charlotte lässt sich die Geschichte gerne vorlesen. Und seit heute läuft im Auto auch die CD zum Buch – denn die Geschichte ist auch als Musical vertont worden.
Übrigens gibt es in gleicher Aufmachung auch noch die Weihnachtsgeschichte und die Geschichte der Hl. Drei Könige sowie die Ostergeschichte, die Geschichte vom Hl. Martin und das Buch über die Arche Noah. Damit lässt sich also schon ein ganzes Stück eines Bücherregals füllen. ;-)

Habt ihr auch ein Lieblingsbuch oder eine Neuentdeckung zur Weihnachtszeit? Dann beschreibt es doch in eurem Blog und nehmt an der Blogparade vom Ostwestf4len teil.

Vorlesekarte

Dienstag, den 2. Oktober 2012

Für einen Ausweis der Stadtbücherei ist Charlotte noch zu klein, aber seit heute ist die stolze Besitzerin der Vorlesekarte. Jeden Dienstagnachmittag gibt es eine Vorlesestunde in der Bücherei. Und wer daran teilnimmt, bekommt einen Stempel. Ist die Karte mit 12 Stempeln voll, dann kann sich Charlotte in einer Buchhandlung ein Buch im Wert von 8 Euro aussuchen. Das ist doch eine tolle Sache, oder?
Es wird zwar eine Weile dauern bis die Karte gefüllt ist, aber das macht ja nichts.

Rezension: Der Kirschkuchendieb

Mittwoch, den 26. September 2012

“Der Kirschkuchendieb” ist ein weiterer Band in der Reihe der drei ???. Allerdings ist es nicht nur ein Krimi, sondern gleichzeitig auch ein Rezeptbuch.
Justus, Peter, Bob und Onkel Titus wollen für den Geburtstag von Tante Mathilda ein Überraschungsessen vorbereiten. Bei den Planungen und Vorbereitungen werden sie aber immer wieder gestört, denn ein Dieb versucht, das Kirschkuchenrezept zu stehlen. Das muss aber unter allen Umständen verhindert werden, denn das Rezept soll in Familienbesitz bleiben. Das ist Tante Mathilda so wichtig, dass sie sogar Kaufangebote abgelehnt hat. Die drei ??? entwickeln einen genialen Plan, um den Dieb dingfest zu machen, ohne die Geburtstagsfeier von Tante Mathilda zu stören.
Der Krimi ist in sechs Kapitel aufgeteilt. Die Länge der einzelnen Kapitel ist so gewählt, dass er von acht- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen gut selber gelesen werden kann. Zudem ist am Anfang jeden Kapitels immer eine Zusammenfassung des bisherigen Geschehens, so dass auch längere Lesepausen möglich sind. Die Schriftgröße ist angenehm. Auf einigen Buchseiten sind zudem noch comicähnliche Zeichnungen (von Jan Saße), die das Beschriebene visualisieren und die Geschichte etwas auflockern. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für Leseanfänger einfacher ist, der Geschichte zu folgen, wenn sie auch von Bildern begleitet wird.
Am Ende jedes Kapitels sind Rezepte zu finden, die einen direkten Bezug zur Geschichte haben. Jeweils fünf Rezepte sind es, insgesamt also 30 Leckereien. Hauptspeisen, Snacks, Süßes und Getränke. Ich finde, sie klingen sehr lecker und ich werde sicher Einiges mit Charlotte zusammen ausprobieren. Grundschüler können manches auch schon alleine zubereiten, denn die Rezepte sind klar gegliedert, gut beschrieben und es ist immmer ein Foto dabei, so dass zu sehen ist, wie das Ergebnis aussehen soll. Es finden sich auch Tipps am Ende jedes Rezeptes, welche Variationen das Rezept hat, welche Zutat man tauschen kann und was es für Alternativen gibt. Gut gefällt mir, dass frische Zutaten gewählt werden, weit weg von Fast Food und Co.
Ich glaube, dass die Geschichte für Leseanfänger (bis etwa 10 Jahre) gut geeignet ist. Manches klingt sehr fantasievoll, aber Jungen und Mädchen können sich sicher auch gut in die drei Hauptpersonen hinein versetzen. Es wird Spannung erzeugt, es gibt aber auch einige witzige Szenenbeschreibungen, die die Geschichte auflockern. Für Fans der drei ??? ist das Buch ein Muss, für kleine Köche gibt es von mir aber auch eine Kaufempfehlung.

Rezension: Prinzessin im Anflug

Montag, den 24. September 2012

Der Untertitel des Buches lautet: “Vorlesespaß für bezaubernde Burgfräulein”. Damit ist schon fast alles gesagt. In acht Geschichten werden Erlebnisse aus der Welt der Prinzessinnen erzählt. Nein, da geht es nicht um das strenge Leben bei Hofe oder um Mädchen, die in feinen Kleidern bei der Handarbeit sitzen. Sondern vielmehr um freche, sympathische, moderne Prinzessinnen, die sich ihren Prinzen selber aussuchen, die in Jeanshosen auf Bäume klettern, die Drachen verjagen und es mit einem Räuber aufnehmen. Die acht Geschichten haben mit sieben bis zehn Seiten eine gute Vorleselänge und sind außerdem in sich abgeschlossen. Zudem sind viele fröhliche, witzige Bilder von Nina Hammerle in dem Buch enthalten, die schon beim Betrachten gute Laune machen. Die Texte und Bilder bilden eine gute Einheit, die das Buch zu einem tollen Vorlesebuch für kleine Zuhörer und auch für die größeren Vorleser machen.
Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Seite mit Sachinformation, die inhaltlich passend zur vorangehenden Geschichte ist. Optisch heben sich diese Sachinfos durch einen gelb-goldenen Rahmen von den Geschichten ab. Auch sind eine andere Schriftart und Schriftfarbe gewählt worden, so dass die Unterscheidung leicht fällt. Die Informationen über Prinzessinnen, Ritter, das Leben auf einem Schloss und nicht zuletzt über Schlossgespenster sind kindgerecht und kurz gehalten, ergänzen die Geschichten und vermitteln ganz nebenbei auch noch Wissen.
Ein besonderes Bonbon ist das Lesezeichen des Buches. An einem rosa farbenen Bändchen hängt eine silberne Krone – ein echter Hingucker.
Prinzessin im Anflug ist ein tolles Vorlesebuch für Kinder (und nicht nur für Mädchen!) ab vier Jahre. Durch die liebevolle Gestaltung eignet es sich auch gut als Geschenk.

Übrigens ist nicht jedes Mädchen so begeistert von Prinzessinnen. Charlotte hatte in dem Buch das Bild mit dem Drachen entdeckt. Und ab da hat sie sich geweigert, dass ich ihr die Geschichten weiter vorlese. Nein, von Drachen will sie nichts wissen. ;-) Naja, da habe ich das Buch eben alleine fertig gelesen.

Rezension: Linna singt

Samstag, den 22. September 2012

Ich hatte das Glück, bei nasch eines der fünf Rezensionsexemplare zu ergattern. “Linna singt” ist ein Buch, das zum Beginn der Leserunde noch nicht erschienen war. Die Beschreibung verhieß Gutes und machte Lust aufs Lesen:

“Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben. Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat. Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.”

Das klingt spannend, oder? Das fand ich auch und so ging das Lesen recht leicht los. Das Buch hat aber auch Längen in Beschreibungen, von denen man meint, sie lesen zu müssen, um Zusammenhänge verstehen zu können. Das ist aber eine falsche Annahme. Manche langatmigen Beschreibungen sind mehr oder weniger überflüssig und ich gestehe, manche Seite auch nur quer gelesen zu haben.

Und trotzdem ist das Buch spannend, so dass man es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen kann. Schließlich will man wissen, wer hinter den Psychospielchen steckt. Und das Ende ist überraschend, immer wieder habe ich verschiedene Lösungen überlegt, aber zu diesem Schluss bin ich nicht gekommen.

Merkwürdig erscheint zunächst, dass die Kapitel englische Überschriften haben. Ist es doch ein deutschsprachiges Buch. Aber hier ist auch noch der Zusammenhang zum Titel “Linna singt” zu ziehen, denn die Kapitelüberschriften sind nach Liedern von Mike Oldfield benannt. Und so ganz ohne Englisch gehts vielleicht auch nicht, wenn man Junge Erwachsene ansprechen will? Aber ein Musikliebhaber muss man nicht zwingend sein, um diesen Roman zu lesen. Da reicht die Liebe zu Psychothrillern, dann kommt man auf seine Kosten.

Den Bucheinband finde ich sehr schön und damit macht das Buch einen tollen Eindruck, der zum Schmökern einlädt. Die Schriftgröße ist sehr angenehm, so dass auch abends noch gut die ein oder andere Seite gelesen werden kann. Besonders toll finde ich das Lesebändchen. Denn mal ehrlich: Wer hat schon immer das passende Lesezeichen zur Hand?

Bildet euch selber eine Meinung: Lest das Buch! ;-)

Ein paar Fakten zum Buch:
Gebundene Ausgabe:
512 Seiten
Verlag: Script5 (10. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839001390
Kaufen: klick

Rezension: Die Sommersprosse

Dienstag, den 24. Juli 2012

Tilli und Tim sind beste Freunde. Da ist es doch klar, dass alles gleich sein muss bei ihnen. Oder? Oder doch nicht?
17 Sommersprossen hat Tilli im Gesicht, das überprüft sie jeden Morgen im Spiegel. Und auch Tim hat Sommersprossen. Genau 17. Schon immer ist das so und bei jedem Treffen der Beiden wird nachgezählt, bis sie gleichzeitig “Siebzehn” sagen. Die beiden Kinder spielen miteinander Fußball und Verstecken, machen Kirschkernweitspucken, spielen Erwachsene und bestellen in ihren Rollen Brause im Cafe. Einen Alltag wie richtig gute Freunde erleben sie. Bis Tilli eines Morgens nur noch 16 Sommersprossen in ihrem Gesicht hat. Für sie ist es eine Katastrophe, aber auch die Suche nach der verloren gegangenen Sommersprosse führt nicht zum Erfolg. Tim merkt, dass etwas nicht stimmt. Und er handelt. So wie echte Freunde es tun.

Das Format des Bildesbuches ist anders als normalerweise, dadurch wird es aus dem Bücherregal inmitten der anderen Bilderbücher hervorragen, und auch die weitere Gestaltung des Buches überrascht mit Feinheiten. So wird die Geschichte untermalt von dem Satz des Geschriebenen. Tilli wird von ihrer Mutter gerufen, die Schrift ist groß und und geht geschwungen über die Seite. Man hört den Ruf der Mutter regelrecht, wenn dort “Tilli, Tiiilli” steht. Oder das Wort “spucken” geht in einem Bogen nach unten – wie Spucke eben. Die Bilder sind auch nicht einfach gemalt, sondern in einer Art Collage erstellt.

Ich habe das Buch mit Charlotte gelesen. Wir sind beide gleichermaßen begeistert von der Geschichte. Charlotte hat gelacht und hatte Spaß an der Sprache und dem Verlauf der Erzählung. Das einmalige Vorlesen reichte nicht aus, es musste gleich noch einmal vorgelesen werden. Und das ist doch eines der größten Komplimente für ein Bilderbuch, oder?
Durch das Ende der Geschichte wird sehr deutlich, dass beste Freunde zusammen halten, zueinander stehen, dass sie aufmerksam sind und einfühlsam für das, was den Anderen bewegt. Tim hat eine Lösung für das vermeintliche Problem parat, die aber schließlich doch nicht benötigt wird. Fazit: Ein wunderbares Buch über Freundschaft!

Stillstand

Samstag, den 17. Dezember 2011

Von Sonntag bis Donnerstag war die Anzeige an der Tankstelle gleichbleibend bei 146,9 Cent. Das gabs schon lange nicht mehr, oder? Und die Anzeige war nicht kaputt. ;-)  Gestern war dann eine andere Zahl zu sehen – gut 10 Cent gestiegen war der Preis. Und heute ist er schon wieder bei 147,9 Cent. Schön, wenn das jetzt so bleiben würde, dass es nicht ständig solche Schwankungen gibt.

Wichtelpost

Freitag, den 9. Dezember 2011

Gut, dass ich die Regeln noch mal nachgelesen habe. So sind jetzt zwei von drei Wichtelpäckchen verpackt und gehen morgen (auf den letzten Drücker) auf die Reise. Ich hoffe sehr, dass die Geschenke gut ankommen und den Wichtelkindern Freude machen!
Am Wochenende werden noch ein paar Päckchen mehr gepackt, so dass Anfang der Woche noch einmal der Götterbote aufgesucht werden wird. So wird nach und nach die To-do-Liste kürzer, um wieder mit neuen Dingen gefüllt zu werden. ;-)

Backvergnügen

Samstag, den 29. Oktober 2011

In den letzten Tagen waren Plätzchen immer mal wieder Gesprächsthema, gestern kam aus einer Rezeptetauschaktion eine Riesenmenge Weihnachtsrezepte hier an. Ich möchte auch! Zumindest Quarkbrötchen sind vorhin hier gebacken worden (die sind ja auch ein guter Reiseproviant). Und nach dem Urlaub geht dann das Backen hier los! Ich freu mich schon.

Fundstück

Donnerstag, den 1. September 2011

Nicht wo er,
da auch du
sondern
wo du,
da auch er.

Hl. Monika

Tücken

Donnerstag, den 4. August 2011

Mit viel Glück habe ich zwei Bögen mit allen Stadion-Aufklebern gesammelt. Diese sind extra in zwei Briefumschlägen zur Bahn geschickt worden, damit ich dafür zwei Freifahrten bekomme. Das Warten dauerte lange auf die Post. Die geplante Reise nach Hamburg rückte näher und näher. Der E-Mail-Kontakt zur Bahn war zwar zügig, aber nicht sehr hilfreich. Vorgestern Abend haben wir also die Fahrscheine online gekauft, gleichzeitig auch die Platzreservierungen. Extra die Hin- und die Rückfahrt getrennt, um eine der beiden Fahrten noch gegen die Freikarten tauschen zu können. Die Gebühr von 15 Euro für die Fahrkartenrückgabe hätte ich ja in Kauf genommen.
Logisch, was dann gestern im Briefkasten war, oder? Die erste Fahrkarte. Kurz überlegt, was zu tun ist. Na, warten wir noch mal einen Tag ab. Vielleicht kommt ja auch noch die zweite. Und richtig, auch die zweite kostenlose Fahrkarte lag heute im Briefkasten.

Ich bin schon auf dem Sprung zum Bahnhof, um die Fahrkarte wieder zu tauschen, da werfe ich einen Blick auf den zweiten Brief: Das ist “nur” eine Mitfahrerfreikarte. Eine Person muss normal zahlen, dann kann die zweite kostenlos mitfahren. So ein Sch***. Warum sind das nicht einfach zwei Freikarten? Jetzt müsste ich ja beide Fahrkarten zurückgeben (30 Euro Stornogebühren), die Reservierungen wieder neu buchen und Carsten müsste gucken, dass er noch möglichst günstige Fahrkarten bekommt. Ob da eine Ersparnis dabei ist? Ich glaube, das wäre minimal. Und nun?

Heute Abend mal recherchieren, was die Fahrkarten kosten würden, wenn sie mit der BahnCard 50 gekauft werden. Es sind ja noch zwei Tage, um die Fahrkarten zurückzugeben. *grummel*