Tagesspruch
Donnerstag, 17. Mai 2012 (7:33)O Ferne, du meine Heimat.
Christian Morgenstern
O Ferne, du meine Heimat.
Christian Morgenstern
Carsten erzählt immer wieder von jährlichen Reisen mit dem Schöne-Wochenende-Ticket nach Norden zum Grünkohlessen und nach Norddeich zum Eisessen. Also haben wir heute die Autotour nach Norden gemacht. Es war der bisher teuerste Urlaubstag, denn wir haben einen tollen Laden mit “nordischen Ideen” gefunden, den wir leergekauft haben, in dem wir einiges gekauft haben. Außerdem habe ich (endlich) die Fleecejacke entdeckt, die ich schon in lila habe und habe sie mir noch in blau gekauft. Norden ist also zum Stadtbummeln und Shoppen ganz gut geeignet. Charlotte fand diesen Ausflug zunächst nicht so lustig, weil bei ihr nur das Codewort “Eis” hängen geblieben war.
Aber die vielen Spielgeräte in der Fußgängerzone lenkten dann doch ab vom Gejammer. Achso: Grünkohl haben wir natürlich nicht gegessen. ![]()
Schließlich sind wir dann nach Norddeich gefahren und auch recht schnell das Café mit dem Baisereis gefunden – nur, das Eis gibt es jetzt nicht, sondern nur im Sommer (na, wann der wohl statt findet?). Schade. Aber eine Eisdiele gab es natürlich trotzdem, so dass Charlotte auch ihr Eis löffeln konnte. Denn versprochen ist versprochen.
Anschließend waren wir dann in der Seehundstation. Viel Zeit bis zur Schließung war nicht mehr, aber der kurze Überblick ist durchaus positiv. Und niedlich anzusehen sind die Seehunde allemal. Der Spielplatz ist unmittelbarer Nähe der Station ist auch schön, sogar der Matschplatz war offen – wir hatten nur die Gummistiefel und Matschhose nicht mit. Es macht aber den Eindruck, als wäre Norddeich auch ein Ort zum Urlaubmachen mit Kindern.
Charlotte setzt sich an den Frühstückstisch und stöhnt und ächzt ein bisschen rum: “Morgens muss ich mich hinsetzen. Hat der Arzt gesagt. Abends darf ich mich dann auf den Stuhl knien.” ![]()
Wo sie diese Weisheiten nur her hat?
Über einen anderen Blog bin ich zufällig auf die nächste Parade gestoßen, die von nasch organisiert wird. Sie hat die Sommer-Urlaub-Postkarten-Parade ins Leben gerufen. Die Teilnahme ist ganz einfach: Man muss sich bei ihr anmelden (das geht noch bis zum 15. Juni) und erhält dann die Adressen von drei anderen Bloggern, die an der Parade teilnehmen. Irgendwann schickt man im Laufe des Sommers (knapp drei Monate) diesen drei Leuten eine Postkarte von daheim oder unterwegs. Beim Postkartenwichteln habe ich bisher gerne mit gemacht, da kann doch die Parade nicht verkehrt sein. Nasch hat sogar einige Sponsoren gefunden, die die Aktion unterstützen:
Postalo – Postkarten online verschicken und mehr
Pflasterkoffer – clevere Dinge für Reisen mit Kindern
ShopClever – ein Gutscheinportal
MyTriPic – Online Postkarten verschicken
meine Lilalu – Schaukelpferde so weit das Auge reicht
Fotopuzzle – Puzzle und was man mit Fotos sonst noch machen kann
ABC Kind – Qualitätsspielzeug
Ballons4you – tolle Ballons nicht nur für Kinder
gute Gutscheine – ein Gutscheinportal
Na, ist das ein Anreiz, auch mitzumachen? Einige Sponsoren sind mir bereits bekannt durch die Blogparade der Testmama, andere Seiten sind mir neu, klingen aber spannend.
Wenn man beginnt, seinem Passfoto ähnlich zu sehen,
sollte man in den Urlaub fahren.
Ephraim Kishon
Wenn Charlotte verkündet, dass sie ins Bett möchte, dann war der Tag wohl anstrengend. Dabei waren wir nur im Schwimmbad. Rund vier Stunden lang haben wir uns im lecker warmen Babybecken mit Salzwasser aufgehalten. Klar, dass man davon müde wird.
Nur mit größter Überredungskunst war Charlotte für wenige Minuten dazu zu bewegen, das große Becken zu betreten auf meinem Arm einen Besuch abzustatten. Um nichts in der Welt wollte sie sich dort hinstellen.
Puh, da gibt es wohl noch einiges zu tun bevor der Schwimmkurs im August anfängt. Da werden wir wohl regelmäßig in der nächsten Zeit ein Schwimmbad aufsuchen. Immerhin hat sie sich immer sicherer im Babybecken bewegt, sich schließlich dort auch hingesetzt und aufs Wasser gelegt. Es wird also. *hoff*
Die beste Bildung findet ein
gescheiter Mensch auf Reisen.
Johann Wolfgang von Goethe
Ich bin jetzt auch dabei bei den Kinderbuchlotsen. Bisher habe ich die Beiträge und Rezensionen von Kinder- und Jugendbüchern immer nur gelesen, jetzt darf ich auch selber schreiben! Meine Bewerbungsrezension ist auch schon online, weitere werden hoffentlich bald folgen.

Gerade ins Leben gerufen wurde eine Aktion für Grundschulen: Im Rahmen der Fußball EM können Schulklassen Tipps zu den Spielen der deutschen Mannschaft abgeben. Und mit dem richtigen Tipp sowie evtl. Losglück ein Buchpaket gewinnen. Hört sich toll an? Ist es auch! Nähere Infos gibts bei den KiBuLos.
Der Fuhrpark hier am Haus ist beachtlich. Die Fahrräder mit Stützrädern hat Charlotte schon ausgiebig getestet und das klappt auch gut. Mir scheint, sie legt sich auch nicht zu sehr auf die Seite und verlässt sich auf die Stütze.
Heute haben wir dann auch mal das Radfahren ohne Hilfe geprobt. Und auch das ging für den ersten Versuch recht gut. Natürlich habe ich sie fest gehalten (aber auch mal zwei Meter los gelassen
). Die Koordination von Fahren, Gucken, Bremsen muss aber noch geübt werden. Aber sie ist ja noch klein und es war der erste Versuch. Und ich hoffe, es müssen nicht allzu viele folgen, denn das gebückte Laufen wird kein Hobby von mir! Und Charlottes Wunsch zum Geburtstag steht fest: Ein lila Fahrrad soll es werden (gut, dass das schon im Keller bei Oma und Opa steht).
Nach fast drei Jahren waren wir heute wieder im Seepferdchen – dem Spielhaus in Hooksiel. Charlotte konnte sich natürlich nicht erinnern, fand es aber spannend, anschließend Fotos von unserem Urlaub im Herbst 2009 zu sehen, auf denen zum Teil dieselben Spielzeuge abgebildet sind.
Bei den Urlaubsbildern sind sie zu sehen – da könnt ihr auch vergleichen. Und ja, es ist immer noch derselbe Fahrradhelm.
Immer sind Inseln Orte der Sehnsucht.
anonym
“Charlotte, wollen wir heute Pfannkuchen essen gehen?”
“Ja, aber vorne.”
“Wie vorne? Ach, du meinst bei der Oma.”
“Ja, die Oma macht die leckeren Pfannkuchen.”
Im Pfannkuchenhaus haben sie aber auch geschmeckt.
Der Wind hatte heute Pause, nach Windstärke 6-7 gestern war das gar nicht die schlechteste Wahl. Es war sonnig und etwa 14 Grad warm.
Mit dem Raddampfer sind wir von Carolinensiel nach Harlesiel geschippert und waren dann am Strand. Aber das Wasser war weg. Nur wenige Pfützen im Watt waren noch übrig geblieben. Charlotte setzte sich gleich auf die Treppe, zog sich Schuhe und Socken aus – und ging dann ein wenig in Wasser und Schlamm umher.
Ich bin auch rein ins Vergnügen. Schön warm war das Wasser. Das Duschwasser war dagegen ziemlich kalt – das hinderte Charlotte nicht daran, immer wieder durch den Sand zu flitzen bis sie alle vier Duschhähne durchprobiert hatte, um die Füße sauber und sandfrei zu bekommen.
Zufällig haben wir dann noch Werbung für ein Pfannkuchenhaus entdeckt – auf dem zehnminütigen Fahrweg dorthin ist Charlotte tief und fest eingeschlafen. Urlaub ist anstrengend! Schließlich hat sie aber doch einen ganzen Pfannkuchen gegessen und der Nachtisch passte auch noch rein.
Hebt man den Blick,
so sieht man keine Grenzen.
aus Japan