Ich bin überhaupt …
Dienstag, 09. Mär 2010 (22:17)… nicht müde.
… nicht müde.
Gestern bin ich zum ersten Mal mit einem Karrussel gefahren. Erst habe ich mit Papa in einer Kutsche gesessen, dann habe ich noch eine Runde auf dem Pferd gesessen. Toll war das! Aber noch besser hat mir das Schaukeln in einer Schiffschaukel gefallen. Da konnte ich gar nicht genug von bekommen.
Heute Nachmittag sind wir zum Spielplatz gegangen. Und kaum waren wir da, sind gerutscht und waren auf der Schaukel, da fängt es an zu regnen und zu schneien. Mama meinte, wir müssen uns unterstellen. *pah* Das wollte ich nicht. Wir waren auf dem Spielplatz, ich wollte spielen. Ich war sooo wütend und habe geheult und gejammert. Simon und Erik haben sich mit Essen und Singen ablenken lassen. Ich nicht. Ich bin einfach losgelaufen und habe einen Spaziergang im Regen gemacht. Mama dann auch.
So richtig begeistert war sie aber nicht. Wir haben doch schon Husten und Schnupfen.
Als Mama und ich heute mit der U-Bahn zur Musikschule gefahren sind, habe ich vom Kontrolleur einen Kinderfahrschein geschenkt bekommen. Den kann man richtig abstempeln. Gültig ist er aber trotzdem nicht. Ich habe mich sehr gefreut und dem Kontrolleur fröhlich zugewunken.
Moritz feiert ja heute einen Piratengeburtstag. Da mussten wir doch seinen Piratenkuchen backen. Ich habe das Blech eingefettet und Papa hat mir dabei geholfen. Und dann durfte ich den Mixer halten, Mama die Eier anreichen, V-Zucker und Backpulver in die Schüssel schütten und das Mehl sieben. Naja, das hat noch nicht so gut geklappt, meine Hand ist dafür noch zu klein. Aber probieren durfte ich dann auch noch. Und dann mussten wir ein bisschen warten bis wir den leckeren Kuchen essen konnten. Mmh, prima hat er geschmeckt. ![]()

Wie ich bereits berichtet habe, habe ich zu Weihnachten ja eine komplette Küchenausstattung bekommen.
Mit Papa habe ich dann immer “Kaffee machen” gespielt.
Ich habe ihm eine Tasse gebracht und habe dann aus meiner Kaffeekanne einen Kaffee eingeschüttet.
Aber gestern habe ich ihn überrascht.
Als er mich bat einen Kaffee zu machen, bin ich nicht zu meinem Küchengeschirr gegangen, sondern zu seiner Kaffeemaschine!
OK, ich schaffe es ‘noch’ nicht auf die Arbeitsplatte zu klettern. Aber als Papa seine Überraschung verarbeitet hatte, hat er mich hoch gehoben.
Ich habe
- einen Kaffeepad aus der Dose genommen
- ihn in die Maschine gelegt
- den Deckel zugemacht
- die Maschine angemacht
- gewartet bis die Lampe nicht mehr blinkte
und
dann auf den “Mach mal Kaffee Knopf” gedrückt!
Ich brauche wohl nicht extra zu betonen: “Der Kaffee war hervorragend!”
Da hat Mama sich doch das Schnuffeltuch geschnappt und gesagt, das sei ihrs. Stimmt doch gar nicht! Das ist meins! Und ich habe es auch gleich klar gemacht, mit dem Finger auf mich gezeigt und “mei” gesagt!